EFB-Elektronik

Unternehmenskultur durch Gleichberechtigung geprägt

Frauen in Führungspositionen sind bei der EFB-Elektronik keine Ausnahme, sondern Gang und Gäbe: Die Managementrunde des Bielefelder Unternehmens setzt sich zu 50 % aus Frauen und zu 50 % aus Männern zusammen. Gleichberechtigung ist ein essentieller Bestandteil der Unternehmenskultur. Das gilt nicht nur in Bezug auf das Geschlecht, sondern auch hinsichtlich Hautfarbe, Herkunft oder Religion.
Für diese Entwicklung bedurfte es keinen Druck – weder von innen noch von außen. Vielmehr wird dies im Unternehmen als Selbstverständlichkeit gelebt, sodass sich dieser Grundgedanke von der Geschäftsleitung über die Führungsebene bis hin zu den Teams zieht.

Karrierechancen und Familie: Beide Geschlechter werden unterstützt
Ein erfolgreiches Prinzip ist die fachliche und persönliche Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dafür gibt es beim Bielefelder Spezialisten für Gebäudeinfrastruktur verschiedene Programme, Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten. EFB-Elektronik nimmt unter anderem am Cross Mentoring OWL Programm teil. In diesem Zusammenhang haben sich bereits mehrere erfolgreiche Frauenkarrieren im Unternehmen entwickelt.
Davon abgesehen, gibt es keine gesonderte Förderung für Frauen – beide Geschlechter haben die gleichen Chancen auf Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Tatsächlich wird die fachliche und persönliche Förderung in der Praxis von Männern und Frauen gleichermaßen in Anspruch genommen.
Gleichzeitig werden Frauenkarrieren unterstützt, indem Vätern Möglichkeiten geboten werden, Zeit mit der Familie zu verbringen. Insbesondere nach der Geburt des Kindes wird die Flexibilität des Arbeitgebers in Anspruch genommen. Viele Väter nehmen sich Elternzeit oder arbeiten zunächst in Teilzeit.
So können Familien klassische Rollenbilder aufweichen und eine gesunde Work-Life-Balance leben. Durch flexible Arbeitszeitmodelle ist es Frauen möglich, nach der Geburt des Kindes – auch auf Führungsebene – wieder früher in den Beruf einzusteigen. Zudem werden Familien bei der Suche nach Kitas unterstützt.
In den Teams werden die Kolleginnen und Kollegen über die Ausfallzeiträume vertreten. Und: Auch Führungskräften nutzen die Möglichkeit, im Rahmen der Familiengründung Auszeiten zu nehmen – egal, ob Mann oder Frau.

Lieber Frau oder Mann als Abteilungsleitung?
Obwohl sich die meisten Abteilungen aus männlichen und weiblichen Mitarbeitern zusammensetzen, gibt es auch bei EFB-Elektronik homogene Teams. Während die Personalabteilung zum Beispiel ausschließlich in Frauenhand ist, hat IT / Anwendungssysteme nur eine Frau im Team.
Für die Teammitglieder sei das Geschlecht ihrer Abteilungsleitung zweitrangig. Die MitarbeiterInnen legen mehr Wert auf die Charaktereigenschaften. So würde Offenheit, Verständnis und Vertrauen ebenso sehr geschätzt, wie die fachliche Kompetenz. Sie hatten mit männlichen Führungskräfte in der Vergangenheit positive und negative Erfahrungen, ebenso mit weiblichen. Dass Männer karriereorientierter seien als Frauen, gehörte zur Vergangenheit – solange das Unternehmen für beide Geschlechter Förderprogramme auf der einen Seite und Möglichkeiten für Auszeiten auf der anderen Seite biete.
In der IT / Anwendungssysteme sehen die männlichen Mitarbeiter Ihre weibliche Kollegin als Bereicherung für das Team. Sie habe einen positiven Effekt auf den Zusammenhalt und das Wohlbefinden. Sie schätzen gleichzeitig vor allem die Gelassenheit ihres männlichen Abteilungsleiters – das sei aber laut Team nicht auf das Geschlecht, sondern auf den Typ und die Erfahrung der Führungskraft zurückzuführen.

Und was denken die männlichen Führungskräfte?
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit sowie die persönliche Freiheit, eine Familie zu planen wird von Arbeitnehmern zunehmend gefordert. Gleichzeitig wird das Konzept „Arbeiten nach Anweisung“ zunehmend aufgeweicht. MitarbeiterInnen möchten mitgestalten, sich wohlfühlen und sich mit ihrer Arbeit identifizieren. Harsche Führungsstrukturen, in denen der Chef einen Befehl erteilt und die Mitarbeitenden zu reagieren haben, sterben immer mehr aus. Gleichzeitig werden Personen mit diesem starren Führungsstil weniger.
Die männlichen Kollegen von EFB-Elektronik sind sich sicher, dass sich der Führungsstil nicht nur aufgrund des Geschlechts unterscheiden lässt. Dieser sei eher vom Bereich und der Persönlichkeit der Führungskraft abhängig. Während manche Abteilungs- oder TeamleiterInnen in ihren Bereichen vorrangig mit Dominanz und Wettkampf arbeiten, führen andere ihren Verantwortungsbereich allein durch fachliche Kompetenz.
Dennoch werden die weiblichen Führungskräfte von den männlichen Kollegen generell als kommunikativer und empathischer eingeschätzt. Das sei eine natürliche Veranlagung, die vor allem Frauen zugeschrieben wird. Auch die Lobkultur würde durch weibliche Führungskräfte gefördert.
Die Überlegung, ob Frauen sensibler oder emotionaler reagieren, hat sich dagegen im Allgemeinen nicht bestätigt. Frauen werden schon lange nicht mehr als das schwache Geschlecht gesehen. Dafür gibt es in der Gesellschaft und auch im Unternehmen selbst zu viele Erfolgsgeschichten, die dieses Klischee entkräften.
Karriere ist für jeden möglich. Dass es ein gemischtes Führungsteam bei EFB-Elektronik gibt, wird durchgehend als positiv empfunden. Das fördere die offene, konstruktive Unternehmenskultur, in der man immer weiter weg vom Schubladendenken rückt und nicht das Geschlecht, sondern die Persönlichkeit in den Vordergrund stellt.


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