Kristina Vasileva, KAVAU Modedesign

„Mache dein Ding und lass dich nicht unterkriegen.“

Mode bedeutet für Kristina Vasileva, sich persönlich auszustatten, Stil zu haben, selbstbewusst sein und nicht jedem Trend zu folgen. Die Modedesignerin und Schnitttechnikerin hat schon als Kind von Kleidern und Stoffen zum Anfassen geträumt und folgerichtig Modedesign an der Fachhochschule Bielefeld studiert.

 Nach dem Studium hat sie außerdem eine Weiterbildung zur Schnitttechnikerin in Düsseldorf absolviert.  2018 hat sie sich zur Selbständigkeit entschlossen, weil sie ihr eigenes Ding machen möchte und nicht nach den Vorschriften anderer Mode gestalten will. Ihr Label „KaVau“ steht für Eleganz, Extravaganz, Individualität sowie farbenfrohe und edle Stoffe. Ihr Angebot reicht vom Unikat bis zur individuell angepassten Konfektionskleidung. Ihr Modestil ist romantisch-verspielt, eher elegant und extravagant, aufwendigen Elementen und viel Liebe zum Detail.

De 31-Jährige Designerin legt hohen Wert auf eine intensive Betreuung ihrer Kundinnen. Diese können den ganzen Prozess von der ersten Vermessung über die Auswahl des Stoffes und des Designs, die Schnitterstellung bis hin zum ersten Prototyp begleiten. Drei bis vier Treffen braucht es, bis das Modell vollendet ist.  Kristina Vasileva hat das Ziel, in 5 Jahren als gefragte Designerin ihre eigene Kollektion in ihrem eigenen Atelier in der Bielefelder City zu präsentieren. Sie mahnt sich selber zur Geduld, weil sie weiß, dass Erfolg sich nicht von heute auf morgen einstellt. Ihre Erfolgsstrategien sind Netzwerken und Kontakte schaffen, ihr Alleinstellungsmerkmal weiter profilieren und die Produktion im Ablauf zu effektiver zu machen. Sie nutzt die Erfahrungen eines Mentors, um ihre betriebswirtschaftlichen Abläufe zu professionalisieren. „Ich mache keine Kunst, folge aber auch nicht dem Geschmack der Menge. Und ich nehme Kritik an um mich zu verbessern, ohne zu viel negative Energie von anderen zu übernehmen, beschreibt sie ihr Strategie“.

Sie glaubt, dass Frauen es als Unternehmerinnen und in Führungspositionen schwerer haben als männliche Kollegen, weil sie insbesondere nicht so ernst genommen werden. Diese Klischees ärgern sie.“ Ich mache mein Ding und lasse mich nicht unterkriegen.“

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